Myrtaceae
Eucalyptus
Eucalyptus globulus LABILL.
Eukalyptus
Gewöhnlicher Eukalyptus
Blauer Eukalyptus (ger.), Blaugummibaum (ger.), Blue gum (engl.), Bluegum (engl.), Eucalipto (ital.), Eucalypto (span.), Eucalyptus (engl., franz.), Fieberbaum (ger.), Gewöhnlicher Fieberbaum (ger.)
6, 2, 4, 7, 5, 1
II-VII [4]
0, Al(h), Al(s) [4]
CAVE: Blätter oder Öl haben für den innerlichen Gebrauch Kontraindikationen! [4]; In seltenen Fällen kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen kommen! [4];CAVE(al): Piperiton oder Phellandren dürfen als schleimhautreizende Substanzen nur in Spuren enthalten sein! [4]; Bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Bereich von Hals und Nase auftragen und nicht zur Inhalation verwenden! [4]
[Blätter]: Ätherisches Öl [4][18] (1,5-3,5 % [18], mit v.a. 1,8-Cineol [4][18] (= Eucalyptol [4][18], 70-90 % [4][18]), u.a. α-Pinen [4][18], p-Cymen [4][18], Limonen [4][18], Geraniol [4] und weitere Monoterpene [4][18]), Sesquiterpene [18] (wie Aromadendren [18], Globulol [18]), Euglobale [18] (Acylphloroglucinderivate [18]), Piperiton [4] und Phellandren [4] (beide in Spuren [4]), Phloroglucinderivate [4] (wie Euglobale [4]), Gerbstoffe [4] (Ellagitannine [4]), Proanthocyanidine [4], Phenolcarbonsäuren [4], Flavonoide [4][18], Triterpene [4]
Die Monoterpene zeigen antimikrobielle, entzündungshemmende, expektorierende, sekretbewegende und verflüssigende Eigenschaften [18]; Phloroglucinderivate haben im Laborversuch entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften gezeigt! [4]; Vermutlich beruht das Gefühl der "freien Nase" auf einer Stimulierung der Kälterezeptoren [18]; Das Öl wird bei oraler Einnahme gut resorbiert und teilweise durch die Lunge ausgeschieden [18]; Blattextrakte sollen zusätzlich harntreibende, Antidiabetes- und Antitumoraktivität aufweisen [18]
Cineolreiche Art (Eucalyptol) [4]; Blätter riechen beim Zerreiben aromatisch nach Cineol [4]; Die getrockneten Blätter älterer Bäume werden ausschließlich von Eucalyptus globulus verwendet [4]; Das Öl (Oleum Eucalypti) kann nicht nur von Eucalyptus globulus, sondern auch von anderen cineolreichen Arten wie Eucalyptus fruticetorum, Eucalyptus smithii oder Eucalyptus viridis gewonnen werden [4][18]; Viele Eucalyptusarten sind wichtige Holzlieferanten, aber auch Zierbäume [18]
Drogenmaterial stammt traditionell aus Spanien und Marokko [18]
CAVE(int): Die Wirkung anderer Arzneimittel kann abgeschwächt werden! [4]
Reines Ätherisches Öl [4] und Blattextrakte [18] mit isoliertem Cineol [4] in Inhalationen [4], Nasensalben [4], Einreibungen [4] als Counterirritans [18] oder Badekonzentraten [4], Teeaufguss [4][18]; Hom: Eucalyptus globulus [4], "Eucalyptus" [HAB] [4]; Xm: Holzlieferant für bautechnische Nutzung [4]
Benjamin Busse
04.11.2024