Lamiaceae
Origanum
Origanum majorana L.
Majorana hortensis MOENCH
Dost
Echter Majoran
Badkraut (ger.), Bratekräutche (ger.), Bratenkräutel (ger.), Garten-Majoran (ger.), Gartenmajoran (ger.), Kranzkraut (ger.), Kuchelkraut (ger.), Kuttelkraut (ger.), Mairalkraut (ger.), Mairan (ger.), Mairon (ger.), Majoran (ger.), Majorankraut (ger.), Meiran (ger.), Mejorana (span.), Miran (ger.), Mussärol (ger.), Sweet marjorum (engl.), Wurstkraut (ger.)
4, 7, (3), (6)
VII-IX [4]
essbar [4]
Ätherisches Öl [4] (v.a. Sabinenhydrat (40-80 %) [4], Terpinen-4-ol [4][18], α-Terpineol [18], Sabinen [18], Linalool [18], Carvacrol [18], u.a. Monoterpene [4]), Phenolglykoside (wenig, 0,4-1 %) [4] (Arbutin [4], Methylarbutin [4], Hydrochinon [4]), Flavonoide [4], Lamiaceen-Gerbstoffe [4] (Rosmarinsäure [4]), Triterpene [4]
Origanum vulgare ist sehr ähnlich zu Origanum majorana (beide Arten sind beliebte, aber häufig verwechselte Küchenkräuter) [18]
M(Kraut): Bronchitis (2) [18], Schleimhautentzündungen (2) [18], Schleimhautentzündungen der oberen Atemwege, Erkältung (2) [18], Grippe [18], expektorierend [18], Magenmittel [18]; M(Kraut, verdünntes Öl): mundhygienisch [18], äußerlich antiseptisch [18], verstopfte Nase [18], wundheilungsfördernd [18], Hautjucken [18]; M(Ätherisches Öl): antibakteriell [18], antimykotisch [18], antiviral [18], krampflösend [18], entzündungshemmend [18]
V(Blätter, Blüte): magensaftfördernd [4], krampflösend [4], schleimlösend [4], Appetitlosigkeit [4], Verdauungsbeschwerden [4], Verdauungsstörungen [4], Blähungen [4], krampfartige Magendarmbeschwerden [4], Husten [4], antioxidativ (2) [4]; V(Extrakt, Ätherisches Öl): Erkältungskrankheiten [4], Neuralgie [4], Rheuma [4], Schleimhautentzündungen der oberen Atemwege v.a. bei Säuglingen und Kleinkindern (2) [4]
Hom: gesteigerte sexuelle Erregbarkeit [4]
CAVE(ki): Innerliche Anwendung (Öl) [18]
M/V: Teeaufguss [18], Magenmittel [18], Extrakte des Ätherischen Öls [4], Ätherisches Öl in Einreibungen [4] und Bäder [4]; Hom: Origanum majorana [HAB] [4]; In: Antioxidanz gegen Ranzigwerden von Fett [4]; Gw: Gewürz [4][18], Bestandteil einer traditionellen Kräutermischung ("Bouquet garni"/Kräutersträußchen zum Aromatisieren von Bouillon, dickflüssigeren Suppen, Eintöpfen und Schmorgerichten mitgekocht und kurz vor dem Servieren entfernt; Traditionell besteht es frisch aus drei Petersilienstängeln, einem Zweig Thymian und einem kleinen Lorbeerblatt, getrockneter Thymian wird meist in ein Lauchblatt gehüllt, um zu vermeiden, dass sich harte Krautbestandteile im Gericht verteilen; Je nach Verwendungszweck kann das Bouquet garni aber auch variiert werden: So werden für Lamm oder auch rote Saucen andere Kräuter wie Basilikum, Sellerieblätter, Pimpinelle, Kerbel, Estragon, Rosmarin, Bohnenkraut oder auch Komponenten wie Zitronenschale und Wurzelgemüse verwendet; Das Bouquet für Schweinefleisch enthält meist Salbei, Thymian und Majoran, das für Geflügel Sellerie, Petersilie, Thymian, Majoran, Estragon und Lorbeer; Ein Bouquet für Meeresfrüchte besteht üblicherweise aus Dill, Estragon und Zitronenschale) [24]
Benjamin Busse
16.04.2025