Salicaceae
Salix
Salix daphnoides VILL.
Weide
Reif-Weide
Reifweide (ger.)
6
L5.1.2
(6)
x
8~
4
8
4
0
III-IV [4]
M: Getrocknete Rinde junger Zweige (Salicis cortex) [PhEur] [4]
Da Salicin erst nach der Magenpassage letzlich in der Leber zu der therapeutisch wirksamen Salicylsäure umgewandelt wird [4], hat die Droge die Vorzüge einer länger anhaltenden Wirkung und fehlender Nebenwirkungen [4], wie z.B. Blutungen im Magendarmtrakt nach der Einnahme synthetisch hergestellter Acetylsalicylsäure! [4]; In ihrem Wirkungsansatz ist die Salicylsäure (im Gegensatz zur Acetylsalicylsäure) mit den modernen COX-2-Hemmern zu vergleichen [4]; Möglicherweise tragen auch die Flavonoide synergistisch zu der schmerzstillenden Wirkung bei [4], da diese nicht allein durch den Salicingehalt erklärbar ist [4]; Auch eine knorpelprotektive Wirkung wird diskutiert [4]
Zi [12]
Benjamin Busse
24.01.2024