Vitaceae
Vitis
Vitis vinifera L. ssp. vinifera
Weinrebe
Kultur-Weinrebe
Wein (ger.), Weinstock (ger.), Weintraube (ger.)
H: Mittelmeerraum; V: weltweit (gemäßigtes Klima); A: weltweit kultiviert [4]
T9.3.2.1, T9.3.2.1.2
gemäßigte Standorte
9
8
4
3?
7
x
0
VI-VII [4]
essbar(Früchte) [4]
[Blätter]: Flavonoide [4] (mit v.a. Quercetinglucuronid [4] und Isoquercitrin [4]), Gerbstoffe [4]; [Beeren/Trauben]: Phenolische Verbindungen [4] (Resveratrole [4], u.a.), Procyanidine [4], Catechine [4], Flavonoide [4], Pflanzensäuren [4] und ihre Salze [4], Vitamine [4], Mineralstoffe [4]; [Samen]: Fettes Öl [4], oligomere Proanthocyanidine [4], Catechine [4], Phenolische Verbindungen [4] (Resveratrole [4], u.a.), Viniferine [4]
In vielen Sorten kultiviert [4]; Blattextrakten schreibt man aufgrund ihres Flavonoidgehaltes entzündunghemmende und venentonisierende Eigenschaften zu [4]; Die Weinrebe bildet Resveratrole (Stilben-Derivate) als Phytoalexine zum Schutz gegen Pilzbefall und UV-Strahlung überwiegend in der Beerenhaut, aber auch in den Samen [4]; Man wies den höheren Gehalt an diesen phenolischen Verbindungen im Rotwein nach [4], der geringere Gehalt im Weißwein wird inzwischen aber als höherwertig eingeschätzt [4]; Neben weiteren antioxidativen Inhaltsstoffen sollen sie bei moderatem, regelmäßigem Konsum des Weins eine gewisse Schutzfunktion gegen Herz- und Kreislauferkrankunegn ausüben [4], indem sie u.a. das HDL-Cholesterin im Blut erhöhen und die Thrombozytenaggregation vermindern [4]; Catechine bewirken eine natürliche TNF-alpha-(Tumornekrosefaktor)-Hemmung [Pharma]
Blattextrakte in Fertigpräparaten [4], Früchte als Grundlage für medizinische Weine [4], Weinstein/Kaliumhydrogentartrat bei der Weinbereitung abgesondert [4], Traubenkur [4], Isol. Phytoalexine aus Beerenhaut und Samen [4], Fettes Traubenkernöl aus Kernen der ausgepressten Trauben [4], Isol. Proanthocyanidine aus Traubenkernöl [4]; Hom: Vitis vinifera [4]; Gn: Likörwein (Vinum liquorosum) [DAB] [4], Rotwein [4], Weißwein [4]
Benjamin Busse
18.01.2024