Simmondsiaceae
Simmondsia
Simmondsia chinensis (LINK) SCHNEID.
Jojoba
Jojobastrauch
arid
Trockene Standorte (arid), Haline Böden [4]
III-V [4]
Samenrückstände [4]
Öl der reifen Samen [4], Pflanzensaft (Wachs (Samen))
Jojobaöl enthält keine Triglyceride, wie in anderen Samenölen [4]; Nach dem Pressen verbleibt das toxische Nitrilglucosid Simmondsin in den Pressrückständen [4], was durch Verfütterung zu Tiervergiftungen führt [4]; Jojobaöl ist oberhalb von 7 °C flüssig [4], bleibt bis 300 °C temperaturbeständig [4] und wird nicht ranzig [4]; Es eignet sich als Trägersubstanz besonders für oxidationsempfindliche Arzneistoffe [4], z.B. Vitamin A [4]; Heute ist es der Ersatzstoff für das heute verbotene Walrat (Cetaceum) [4], einer wachsartigen Substanz [4], die man u.a. aus den Schädelhöhlen des geschützten Pottwales gewann [4]; Jojobaöl hat einen angenehmen Geruch und Geschmack [4]; Da es vom Menschen als Wachs größtenteils unverdaut ausgeschieden und nicht kalorisch verwertet wird [4], wurde über den Einsatz in Diäten zur Gewichtsreduktion diskutiert [4]; Im Tierversuch zeigten sich jedoch krankhafte Veränderungen, so dass man von der Einnahme abrät! [4]
Flüssiges Jojobawachs (Simmondsiae cera liquida) [DAC] [4] durch Kaltpressung der reifen Samen gewonnene, klare, gelbliche, ölige Flüssigkeit (Jojobaöl) [4]; Km: Hautpflegenden Salben [4], Cremes [4], Sonnenschutzmittel [4], in der ganzen Palette der Kosmetikindustrie verwendet [4]; In/X: Trägersubstanz für oxidationsempfindliche Arzneistoffe (z.B. Vitamin A) [4], Ersatzstoff für das heute verbotene Walrat (Cetaceum) [4]
Benjamin Busse
21.11.2024