Loranthaceae
Viscum
Viscum album L. ssp. austriacum (WIESB.) VOLLM.
Viscum laxum BOISS. et REUT. ssp. laxum
Mistel
Kiefer-Mistel
Lärchen-Mistel (ger.)
S-Sk, M-Eu, S-Eu
T1.4.1.1, T1.4.1.3
Kieferngehölze [4], im natürl. Wuchsgebiet der Waldkiefer
7
6
3
0
0-1 [4]
All, K, F, T(jung)
Nur nach intravenöser Injektion kann ein vorübergehender Blutdruckabfall vermerkt werden [4], der auf die biogenen Amine zurückgeführt wird [4]; Ausgelöst durch die Viscotoxine kommt es am Injektionsort zu lokalen Entzündungen [4], die eine Aktivierung der zellulären Immunabwehr zur Folge haben [4]; Mistelextrakte aus den einzelnen Unterarten haben kein einheitliches Wirkstoffmuster [4]; Die Kiefern-Mistel hat deutlich schmalere Blätter als die Laubholz-Mistel [4]; Die Lectine (v.a. das Mistellectin I) gelten als wirksame Bestandteile bei Geschwulsterkrankungen und zur Rezidiv- und Metastasenprophylaxe [4]; die Erfolge werden im Sinne einer unspezifischen Reiztherapie gedeutet [4], keineswegs als direkte zytotoxische Wirkung der Präparate [4]; Die Verbesserung der Lebensqualität scheint erwiesen [4]
Eth
Benjamin Busse
07.08.2023