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Aloe ferox MILL. (Kap-Aloe)
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FamilieLiliaceae s. l. / Asphodelaceae
Gattung (botanisch) / SektionAloe
Artname (botanisch)Aloe ferox MILL.
Synonyme (botanisch)Aloe galpinii BAKER, Aloe horrida HAW., Aloe muricata HAW., Aloe pallancae GUILL., Aloe perfoliata var. ferox (MILL.) AIT., Aloe pseudoferox SALM-DYCK, Aloe subferox SPRENG., Aloe supralaevis HAW., Busipho ferox (MILL.) SALISB., Pachidendron ferox (MILL.) HAW., Pachidendron pseudoferox (SALM-DYCK) HAW., Pachidendron supralaeve (HAW.) HAW.
Gattung (deutsch)Aloe
Artname (deutsch)Kap-Aloe
Andere Artnamen & Volksnamen (international)Aloe del Capo (ital.), Aloès féroce (franz.), Bitter Aloe (engl.), Bittere Aloe (ger.), Bitterschopf (ger.), Cape Aloe (engl.), Kapaloe (ger.), Red Aloe (engl.), Rote Aloe (ger.), Tap Aloe (engl.)


Geographische Herkünfte (H) / Verbreitungen (V) / Anbaugebiete (A)

▪ H: südöstl. Südafrika (Kapland) [4][11][15][18], Südafrika (Kapprovinzen, Freistaat, Lesotho) [1], Südafrika (Lesotho, Karoo, Provinzen Westkap, Ostkap, Freistaat und KwaZulu-Natal) [24], Ostafrika [15]
▪ V: Mittelmeergebiet [15], Südwesteuropa (Frankreich, Spanien) [1], Südasien (Indien) [15], Ostasien (Japan) [14]
▪ A: Mittelmeergebiet [11]

Makroklimata (Klimazonen)

IV-Wechselfeuchte Subtropen (winterfeucht) [25], (II-Wechselfeuchte Tropen) [25]

Mikroklimata (Klimaregionen)

mediterranes Klima [25], submediterranes Klima [25], subtropisches Klima [25], tropisches Klima [24][25]

Biotoptypen

-

Standorttypen

Gebüsche [4], Buschland [24], Bergregionen [24], felsige Berghänge [1], halbtrockene Ebenen [1], Strauchgesellschaften/Fynbos [24], Tropen [24][25], Subtropen [25]

Standortbedingungen

trockener Standort [4], offener Standort [24], sonniger Standort [24]

Bodentypen / Bodenbedingungen

trockener Boden [24], trocken-mäßiger Boden [1], sandig-mäßiger Boden [24], leicht lehmiger Boden [24], lockerer Boden [24]


Ökofaktoren

Licht8: Normallicht bis Volllicht [25], 9: Volllicht [25]
Temperatur-
Feuchtigkeit3: Trocken [25], 4: Trocken bis frisch [25]
Wind-
pH-Klasse-
Stickstoff-
Salz-

Soziol. Pflanzencharakteristik

Lebensform-
Blattausdauer-
Messtischblattfrequenz Mitteleuropas-
Dominanz-

Blütezeit

Mai-August [4]

Erntezeit

-


Risikopotential

▪ 3(max): sehr stark giftig, tödlich giftig (bei hoher Dosierung/Überdosierung) [11]
▪ 1: giftig [11]
▪ Al(h): allergieinduzierend, hautreizend, kontaktsensibilisierend [11]
▪ CZ: potenziell kanzerogen, mutagen z.B. bei innerlicher Anwendung [18]
▪ essbar: Pflanzenteile essbar [11]
▪ essbar(spez): Pflanzenteile bedingt essbar [18]

Risikobemerkungen / Nebenwirkungen

▪ CAVE: Das bittere Blattexsudat sollte nicht von Kindern, schwangeren oder stillenden Frauen eingenommen werden [1]. Nicht in Schwangerschaft einnehmen, da die Droge Darmkrämpfe und aufgrund ihrer abortiven Wirkung auch Fehlgeburt hervorrufen kann [11][18]. In der Stillzeit nur nach Rücksprache mit einem Arzt verwenden [11]. Bei Missbrauch kommen auch Darmblutungen vor [11]. Im Urin können Eiweiß und Blut auftreten (Albuminurie, Hämaturie) [24][41]. Durch Einnahme des bitteren Blattsaftes kann es zu Pigmenteinlagerungen in die Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) kommen, die jedoch harmlos sind und sich nach Absetzen der Droge wieder in der Regel zurückbilden [41]. Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harnsauftreten [41]
▪ CAVE(al): Bei der industriellen Herstellung der Droge sind Kontaktdermatiden beobachtet worden (als Ursache wurde Emodin angenommen) [11]
▪ CAVE(cz): Laborstudien liefern Hinweise, dass Anthrachinone karzinogen sein können [18]. Ein Aloe-Extrakt mit ca. 23 % Aloin und weniger als 0,07 % Aloe-Emodin sowie Aloin zeigten in bakteriellen Säugetiertestsystemen keine mutagene Wirkung. Für Aloe-Emodin, Emodin und Chrysophanol liegen dagegen teilweise positive Befunde vor. Zur Kanzerogenität liegen keine Untersuchungen vor [41].
▪ CAVE(max): Bei längerer Einnahme von Aloe kann es zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt kommen, v.a. Kaliumverluste [15][24][41]. Kaliummangel ist bei Einnahme von Anthrachinonhaltigen Abführmitteln möglich, welche länger als 1-2 Wochen eingenommen werden [4][18]. Der Kaliumverlust kann zu Herzstörungen und zu Muskelschwäche führen, v.a. bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden, Diuretika und Nebennierenrindensteroiden [41]. 15-60 mg reines Aloin zeigt bereits eine deutlich laxierende Wirkung, 8-10 g des getrockneten Milchsaftes kann eine tödliche Gastroenteritis hervorrufen [11]. 8 g des Pflanzensaftes kann eine Darmentzündung verursachen; Kaiser Otto II. bekam nach 16 g Aloe eine tödliche entzündende hämorrhagische Darmentzündung) [11]. Auch verursachen große Dosen des Pflanzensaftes Magendarmkrämpfe, Tenesmen, Hämorrhoiden (30/100 Menschen), vermehrte Diurese, Hämaturie, menstruelle und Uterusblutungen [11], auch Nierenentzündungen sind beschrieben [24]. Bei dauernder Zufuhr wurden funktionelle Störungen des Genitalapparates mit Follikelatresie, Hypertrophie des interstitiellen Gewebes beobachtet [11]

Giftige / Allergene Pflanzenteile

Bitteres Blattexsudat [1][11][18][24]

Nutzbare Pflanzenteile

▪ [EbM/Allopathie]: Eingetrockneter eingedickter bitterer gelber Zellsaft (dunkelbraune harzartige Masse) der Blätter (Kap-Aloe, Bitter-Aloe [18]) [Pharm, Komm.E+, PhEur, ESCOP 5, WHO 1] [4][11][18][24][41], Frischer Zellsaft der Blätter [Pharm, Komm.E+, ESCOP 5, WHO 1] [18], Frisches Gel (der nicht bitteren inneren fleischigen Blattteile) [Pharm, Komm.E+, ESCOP 5, WHO 1] [18]
▪ [Kosmetikpflanze/Körperpflegemittel, Lebensmittelpflanze]: Frisches Gel (der nicht bitteren inneren fleischigen Blattteile) [18]

Pflanzliche Inhaltsstoffe

▪ [Pflanzensaft]: Aloin (1,8-Dihydroxyanthracen-Derivat und Diastereomerengemisch aus Aloin A+B, 1:1-Gemisch, 13-27 %, 15-30 %) [4][11][15][18][24], Anthron-C-glykosid/Anthranoide Aloin A+B (Glykoside des Aloe-Emodinanthrons) [4][11][18], Isobarbaloin [11], 5-Hydroxyaloin A (Leitsubstanz) [4][24], Aloinoside A+B [4][24], Emodin (0,08-1 %) [11], Anthrachinone [11][18], Bitterstoffglykoside [4] (Aloeresin A (ca. 20 %) [24], Aloeresin B (ca. 15 %) [24]), Bitterstoffe [15], Aloeharz [4][15] mit Methylchromonderivaten [4], Polysaccharide [18], Glykoproteine [18]

Pharmakologische Studienergebnisse

▪ 1,8-Dihydroxyanthracen-Derivate haben einen laxierenden Effekt, indem es einerseits die Colonmotilität lokal hemmt und außerdem die propulsiven Kontraktionen des Dickdarms stimuliert. Hierdurch folgt eine beschleunigte Darmpassage und aufgrund der verkürzten Kontaktzeit eine Verminderung der Flüssigkeitsresorption. Zusätzlich werden Wasser und Elektrolyte durch eine Stimulation der aktiven Chloridsekretion sezerniert [41]. Sekretionsfördernd von Wasser und Elektrolyten in den Dünndarm und Hemmung der Resorption von Wasser und Elektrolyten aus dem Dickdarm [4]
▪ Anthranoide verstärken die Darmperistaltik und Sekretion von Wasser, hemmen jedoch seine Rückresorption im Dickdarm [18]
▪ Anthrone sind für die stimulierende Abführwirkung verantwortlich [18], molekulare Angriffspunkte sind der Chloridkanal und, weniger bedeutend, die Na+/K+-ATPase [18]
▪ Systematische Untersuchungen zur Kinetik von Zubereitungen aus Aloe fehlen, jedoch ist davon auszugehen, dass die in der Droge enthaltenen Aglyka bereits im oberen Dünndarm resorbiert werden [41]
▪ Die β-glykosidisch gebundenen Glykoside sind Prodrugs, die im Dickdarm durch bakterielle Enzyme in Aloe-Emodinanthron abgebaut werden; durch Aloe-Emodinanthron wird die laxative Wirkung erzielt [41]
▪ Abführende Wirkung v.a. nach enzymatischer Spaltung der Aloine zu Aloe-Emodin [4]
▪ Aloin wird im Dickdarm durch Bakterien in Aloe-Emodin-Anthron umgewandelt [18]
▪ Aloe-Extrakt besitzen antimikrobielle, antivirale und zellschädigende Eigenschaften [18]
▪ Die wundheilende Wirkung des Gels wird auf Polysaccharide und Glykoproteine zurückgeführt, die einen feuchten Schutzfilm ausbilden [18]

Vergleiche zu ähnlichen Pflanzen

▪ Aloe ferox wird für das farblose Blattgel und das bitterbraune Blattexsudat sowohl kultiviert als auch wild gesammelt [1]
▪ Die Art wird auf nachhaltige Weise geerntet [18]
▪ Der Gesamtgehalt an Dihydroxyanthracenabkömmlingen beträgt durchschnittlich 23-27 %, mindestens jedoch 18 %, und ist damit niedriger als der der Echten Aloe [24]
▪ Aloe enthält abführendwirksame Anthranoide/Anthrachinone wie auch Kreuzdornbeeren von Rhamnus cathartica, Faulbaumrinde (Frangula alnus) [4], Amerikanische Faulbaumrinde (Frangula purshiana) und Rhabarberwurzel (Rheum palmatum) [4]
▪ Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe ist Aloe ferox mit der Faulbaumrinde, Sennesblättern und dem medizinischen Rhabarber verwandt [15]

Besonderheiten & Zusammenhänge (geoökochemisch / biochemisch)

▪ Der Gehalt an Anthrachinonen schwankt bei der Droge stark [11], auch schwankender Aloin-Gehalt [4]
▪ Der Gesamtgehalt an Dihydroxyanthracenabkömmlingen beträgt durchschnittlich 23-27 %, mindestens jedoch 18 % [24]
▪ In Japan wird Aloe ferox als Gemüse roh oder gekocht gegessen [11]
▪ Durch langsames, schonendes Eindampfen an der Sonne oder im Vakuum entsteht der mattbraune Aloe-hepatica-Typ, durch rasches, strapazierendes Eindampfen entsteht der tiefbraune, glasige Aloe-lucida-Typ mit glänzenden Bruchflächen [24]

Zubereitungsformen

▪ [EbM/Allopathie]:
►Eingetrockneter eingedickter Zellsaft (dunkelbraune harzartige Masse) (Kap-Aloe, Bitter-Aloe) als kurzfristiges Abführmittel (in Form von Tropfen, Pillen, Tabletten, Dragees, Zäpfchen) [4][15][18][24]
►Aloepulver [41]
►Wässrige/wässrige-ethanolische Trocken-, Dick- oder Fluidextrakte [41]
►Methanolische Trockenextrakte [41]
►Frisches Blätter-Gel (der nicht bitteren inneren fleischigen Blattteile) als Stärkungsmittel [18]
►Lokale Anwendung von frischem bitteren Zellsaft der Blätter gegen Bindehaut- und Nebenhöhlenentzündung [18]

▪ [Volksmed.]:
►Schwedenbitter [4]
►Extrakt (Aloes extractum, Extractum Aloes) [15]
►Tinktur (Aloes tinctura, Tinctura aloes) [15]
►Magenmittel [15]
►Gallenmittel [15]

▪ [Hom]:
►"Aloe" [HAB] [4]

Konservieren & Aufbewahren

-


Heilwirkungen & Indikationen (Zusammenfassung)

▪ [+++] EbM/Allopathie (nicht bitterer Pflanzensaft/Gel der Blätter):
►Magen-Darm: Magendarmbeschwerden [18]

▪ [++] EbM/Allopathie (nicht bitterer Pflanzensaft/Gel der Blätter):
►Magen-Darm: Akute Magendarmbeschwerden [4][11][15][24], Gallensekretion fördernd [11], Stärkungsmittel [18]

▪ [+] EbM/Allopathie (nicht bitterer Pflanzensaft/Gel der Blätter):
►Magen: Amarum [15][18]
►Magen-Darm: sekretionsfördernd von Wasser und Elektrolyten in den Dünndarm und Hemmung der Resorption von Wasser und Elektrolyten aus dem Dickdarm [4][41], Obstipation [41], Verdauungsstörungen [4][18], Gallensekretion fördernd [15]
►Niere: blutreinigend [4], diuretisch [11]

▪ [+] EbM/Allopathie (Gel äußerlich):
►Atemwege / HNO: Schleimhautentzündung der oberen Atemwege [18]
►Auge: Bindehautentzündung [18]
►Bewegungsapparat / Gelenk: Arthritis [18]
►Haut: wundheilungsfördernd [18], Hautbeschwerden [18], hautpflegend [18]
►Infektion: antimikrobiell [18], antiviral [18]

▪ [++] Volksmed.:
►Magen: Schwedenbitter [4]
►Magen-Darm: Magendarmbeschwerden [15]

▪ [+] Volksmed.:
►Magen-Darm: abführend [4]

▪ [+] Hom:
►Haut: Röntgenstrahlenverbrennungen [15], wundheilungsfördernd [15], Verbrennungen [15]
►Magen: Verdauungsbeschwerden [15]
►Magen-Darm: Magendarmstörungen [4], Stuhlinkontinenz [4], Dickdarmkatarrh [15], Leberbeschwerden [15], Hämorrhoiden [4]
►Vitalität: Schwäche [15]

Evidenzbasierte Medizin EbM / Allopathie (Evidenzgrad I‐IV)

▪ [+++] EbM/Allopathie (nicht bitterer Pflanzensaft/Gel der Blätter):
►Magen-Darm: Magendarmbeschwerden [18]

▪ [++] EbM/Allopathie (nicht bitterer Pflanzensaft/Gel der Blätter):
►Magen-Darm: Akute Magendarmbeschwerden [4][11][15][24], Gallensekretion fördernd [11], Stärkungsmittel [18]

▪ [+] EbM/Allopathie (nicht bitterer Pflanzensaft/Gel der Blätter):
►Magen: Amarum [15][18]
►Magen-Darm: sekretionsfördernd von Wasser und Elektrolyten in den Dünndarm und Hemmung der Resorption von Wasser und Elektrolyten aus dem Dickdarm [4][41], Obstipation [41], Verdauungsstörungen [4][18], Gallensekretion fördernd [15]
►Niere: blutreinigend [4], diuretisch [11]

▪ [+] EbM/Allopathie (Gel äußerlich):
►Atemwege / HNO: Schleimhautentzündung der oberen Atemwege [18]
►Auge: Bindehautentzündung [18]
►Bewegungsapparat / Gelenk: Arthritis [18]
►Haut: wundheilungsfördernd [18], Hautbeschwerden [18], hautpflegend [18]
►Infektion: antimikrobiell [18], antiviral [18]

Pharm. / labor. Studienergebnisse (Evidenzgrad V-VI)

-

Allopathie (obsolet)

-

Traditionelle Volksmedizin

▪ [++] Volksmed.:
►Magen: Schwedenbitter [4]
►Magen-Darm: Magendarmbeschwerden [15]

▪ [+] Volksmed.:
►Magen-Darm: abführend [4]

Homöopathie

▪ [+] Hom:
►Haut: Röntgenstrahlenverbrennungen [15], wundheilungsfördernd [15], Verbrennungen [15]
►Magen: Verdauungsbeschwerden [15]
►Magen-Darm: Magendarmstörungen [4], Stuhlinkontinenz [4], Dickdarmkatarrh [15], Leberbeschwerden [15], Hämorrhoiden [4]
►Vitalität: Schwäche [15]

Anthroposophische Medizin

-

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

▪ CAVE(ki): Darmverschluss [4][11][41], akut-entzündliche Darmerkrankungen, z.B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa [41], Appendizitis [41], abdominelle Schmerzen unbekannter Ursache [41], Nierenerkrankungen [4], Neigungen zu Blutungen im Genitalbereich [15], Kinder <12 Jahre [1][41], Schwangerschaft [1][4][15][18][41], Stillzeit [1][4][11][41]

Wechselwirkungen

▪ CAVE(int): Bei chronischem Gebrauch/Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Herzglykosidewirkung sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Antiarrhythmika möglich. Kaliumverluste können durch Kombination mit Thiaziddiuretika, Nebennierenrindensteroiden und Süßholzwurzel verstärkt werden [41]

Medizinische Rezepturen

▪ [TD]: 20-30 mg Hydroxyanthracenderivate/Tag, berechnet als wasserfreies Aloin [41]; die individuell richtige Dosierung ist die Geringste, die erforderlich ist, um einen weichgeformten Stuhl zu erhalten [41]. Die Darreichungsformen sollten auch eine geringere als die übliche Tagesdosis erlauben [41]
▪ [Abführmittel]: 1 kleiner Kristall der Rohdroge (0,05-0,2 g) oral [18]
▪ [Arthritismittel]: 1 kleiner Kristall der Rohdroge (0,025-0,1 g) oral [18]

Rezepte - Essen & Trinken

-


Nutzung nichtmedizinisch

▪ [Gemüsepflanze]: k.A. [11]
▪ [Kosmetikpflanze/Körperpflegemittel]: Kosmetika [18], Hautpflegeprodukte [18]
▪ [Lebensmittelpflanze]: Trinkprodukte [18]

Nutzung nichtmedizinisch (obsolet)

-

Ethnobotanische Bedeutung

-

Ethnobotanische Bedeutung (obsolet)

-


Quellenangaben


[1] Royal Botanic Gardens (Kew) (ff): Plants of the World Online. -, https://powo.science.kew.org/
[4] Schönfelder I. & Schönfelder P. (2011): Das neue Handbuch der Heilpflanzen. 2. Auflage, Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart
[11] Roth L., Daunderer M., Kormann K. (2008): Giftpflanzen, Pflanzengifte. 5. Auflage, Nikol Verlags-GmbH
[14] Hirsch S. & Grünberger F. (2006): Die Kräuter in meinem Garten. 1. Auflage, Freya Verlag, Linz
[15] Pahlow M. (2006): Das große Buch der Heilpflanzen. 1. Auflage, Weltbild Verlag, München
[18] Van Wyk B.E., Wink C., Wink M. (2004): Handbuch der Arzneipflanzen. 2. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart
[24] Wikipedia: Die freie Enzyklopädie / The Free Encyclopedia
[25] Busse B.: Eigene Darstellung - PlantaMedia
[41] BGA/BfArM (Kommission E) (ff): Monographien Komm. E. ff, nn

Autor: Benjamin Busse
Letzte Änderung am 2024-01-20 23:03:35
durch Benjamin Busse