V: Nordhemisphäre (holarktisch) [24], Europa (selten in Mittelgebirgen [11], Allgäu [11], nach Süden bis zur Mittelmeerregion nur auf entsprechenden Standorten) [24]
Klimazonen
VIII-Boreale Zone [24][25], (VI-Feuchte Mittelbreiten) [24][25], (IV-Wechselfeuchte Subtropen (winterfeucht)) [24][25]
Klimaregionen (Mikroklimata)
boreales Klima [24], nördlich-gemäßigtes Klima [25], alpines Klima [25], arktisch bis alpines Klima [25], kühl-feuchtes Bergklima [25], kühles Klima [25], gemäßigtes Klima [25], subatlantisches Klima [25], subatlantisch-präalpines Klima [25]
CAVE(al): Bei Sonnenunverträglichkeit den Hautkontakt oder die Einatmung von Silbermoos (z.B. von Pflanzenstaub bei der Aufarbeitung von getrockneten Pflanzen) meiden. Denn Silbermoos gilt als photoxisch bzw. sogar photoallergen (v.a. in Skandinavien) [11]
[Flechte]: (-) und (+)-Usninsäure [11], Perlatolsäure [11], Fumarprotocetrarsäure (in Spuren) [11], Atranorin [11]
Pharmakologische Studienergebnisse
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Vergleiche zu ähnlichen Pflanzen
In Europa sind Rentierflechten für den Artenschutz bedeutsam, da sie (als Untergattung Cladina) besonders geschützt sind [24]. Alle in Mitteleuropa heimischen Cladonia-Arten stehen unter Naturschutz; Cladonia stellaris ist in der Roten Liste als stark gefährdet eingestuft [11]
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Hoher Wirkstoffgehalt v.a. in Skandinavien [11][25]
Während in Skandinavien, v.a. in Nordfinnland, beim Sammeln der Flechten bis zu 10 % der damit beschäftigten Sammler an Handekzemen erkranken, sieht man in Mitteleuropa nur selten eine Kontaktallergie durch Silbermoos [11]
[Futterpflanze / Tierfutter]: Der Name Rentierflechten geht darauf zurück, dass sie in Skandinavien, wo sie sehr häufig sind, eine wichtige Winternahrung für Rentiere bilden [24]
[Schmuckpflanze]: In Mitteleuropa von Friedhofsgärtnern zu Grabschmuck und von Floristen zu Wandschmuck oder Weihnachtsschmuck verarbeitet [11]
[Materialtechnische / bautechnische Nutzung]: Als Modellbäumchen z.B. für Modelleisenbahndekoration verwendet [11]
Nutzung nichtmedizinisch (obsolet)
[Essbare Wildpflanze]: In Notzeiten sollen sie auch von Menschen gegessen worden sein [24]
Ethnobotanische Bedeutung
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Ethnobotanische Bedeutung (obsolet)
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Quellenangaben
[11] Roth L., Daunderer M., Kormann K. (2008): Giftpflanzen, Pflanzengifte; Nikol Verlags-GmbH
[21] Ellenberg H., Weber H.E., Düll R., Wirth V., Werner W., Paulißen D. (1992): Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa. Band 18; Erich Goltze Verlag, Göttingen
[24] Wikipedia (ff): Die freie Enzyklopädie / The Free Encyclopedia; https://www.wikipedia.org/