Cucurbitaceae
Cucurbita
Cucurbita pepo L.
Kürbis
Gartenkürbis
Calabaza (span.), Gemeiner Kürbis (ger.), Gewöhnlicher Kürbis (ger.), Kerbs (ger.), Kerwes (ger.), Pépon (franz.), Pepone (ger.), Plutzer (ger.), Pumpkin (engl.), Randgurke (ger.), Zucca (ital.)
1, 2, 4, 5, 6, 7, 8
VI-IX [4]
essbar (Frucht) [4]
[Samenöl]: Fettes Öl [4]/Fettsäuren [18] (mit v.a. Linolsäure [18] (etwa 60 % [18])), Phytosterole [4][18] und Sterolglykoside [18] (etwa 1 % [18], v.a. delta-7-Sterole [4][18]), Tocopherole [4][18] (Vitamin E [4]), seltene Aminosäuren [4] (z.B. das wurmwirksame Cucurbitin [4][18] (3-Amino-3-carboxypyrrolidin [18], eine cyclische nichtproteinogene Aminosäure [18]), Spurenelemente [4] (Selen [4], Mangan [4], Kupfer [4], Zink [4]); [Samen]: Spermidin (10,4/100 g) [24]
Die günstige Wirkung bei benigner Prostatahyperplasie hängt mit den delta-7-Sterolen zusammen [18]; Nach klinischen Studien vermutet man, dass die delta-7-Sterole möglicherweise die Bindung und Speicherung des Dihydrotestosterons (DHT) , das für die Vergrößerung der Prostata verantwortlich ist [4], innerhalb der Prostata verhindern [18] und beeinflussen [4] oder eventuell über eine Hemmung der 5α-Reductase und Aromatase wirken [18]; Auch die Tocopherole und das Selen mit entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften werden als weitere Wirkstoffe diskutiert [4]; Die Wirkung von Samenextrakten gegen Bandwürmer und Spulwürmer wird auf Cucurbitin zurückgeführt [18]
Samen und Öl sollten v.a. von der gut untersuchten wirkstoffreichen var. styriaca GREB. (Weichschaliger Steirischer Ölkürbis) stammen [4]; Medizinisch werden auch die Samen von anderen Kürbisarten (wie Cucurbita maxima, Cucurbita mixta und Cucurbita moschata) in gewissem Maße genutzt [18]; Es existieren Sorten, die Samen mit weicher oder ganz ohne Samenschale ausbilden, so dass das Schälen entfällt [18]
Benjamin Busse
30.09.2024